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Unsere Schule

Schulgröße
Träger
Zeitkonzept
Räumlichkeiten
Zusätzliche Räume für die Ganztagsangebote
Personal
Qualifizierung des Personals
Förderung
Unterricht und Lernkultur
Unterrichtsgestaltung
Inhaltliche Verbindung von Vormittag und Nachmittag
Individuelle Förderung
Gemeinschaft und soziales Lernen
Partizipation

 

 

 

FZ Brb Eingangsbereich Vogelchießen 

 
 
Schulgröße

2014/15

  • Wenig gegliederte Förderschule (zwei jahrgangsübergreifende Lerngruppen)
  • 33 Förderschülerinnen und –schüler
  • 59 Integrationsschülerinnen und –schüler
    zwischen 60 und 70 Schülerinnen und Schüler im Schulartübergreifenden Ganztagsangebot in den Räumen des Förderzentrums

 

Träger

Stadt Brunsbüttel
Schulverein für Betreuungsangebote an Brunsbütteler Schulen e.V.


Zeitkonzept

  • Unterricht im Förderzentrum bis 12:10 Uhr bzw. 13:00 Uhr
  • das Ganztagsangebot findet von Montag bis Freitag statt
  • Mittagessen in vier Schichten ab 11:30 Uhr, 3,00€ pro Mahlzeit
  • Offene Mittagsangebote ab 12:00 Uhr bis 13:45 Uhr, wie freies Spiel auf dem Schulhof, im Spielzimmer, auf der „Insel”, im Musikraum, Fahrradwerkstatt, Computer, Töpfern und vieles mehr
  • 13:45 Uhr von qualifizierten Mitarbeiter/-innen und Lehrkräfte betreute Hausaufgaben/Lernstunde
  • 14:45 Uhr durch qualifizierte Mitarbeiter/-innen geleitete Arbeitsgemeinschaften
  • 16:00 Uhr Ende der Betreuung


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Räumlichkeiten

Folgende Räume stehen zur Verfügung: 

  • vier Klassenräume
    mit zwei Gruppenräumen, welche nachmittags für die Lernstunden genutzt werden
  • ein Kunstraum
  • ein Werkraum
  • ein Computerraum
  • ein Elternsprechzimmer/Büro
  • eine Schulküche
  • ein Lehrerzimmer
  • ein Büro
  • zwei Lehrmittelräume


Zusätzliche Räume für die Ganztagsangebote am Nachmittag: 

  • eine Küche mit Nebenraum
  • zwei Speiseräume
  • ein Raum („Insel”) mit anschließendem Toberaum
  • ein Raum („Treff”) mit Fußballkickertisch, Billardtisch, mobiler Tischtennisplatte
  • ein Ruheraum
  • ein Raum ohne Gestühl (Musikraum) mit Teppichboden
  • eine schön gestaltete Pausenhalle mit verschiedenen Tischgruppen

Dieses sind offen gestaltete, strukturierte Räume, die nach situativem und individuellem Bedarf genutzt werden können (mit Ausnahme des Küchenbereiches und des Speiseraumes).

 
Personal  

  • sieben Lehrkräfte
  • eine Diplom-Psychologin (30 Stunden/Woche)
  • ein Diplom-Sozalarbeiter/Sozialpädaoge (36,5 Stunden/Woche)
  • ein Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (23 Stunden/Woche)
  • eine Erzieherin (15 Stunden/Woche)
  • eine Suchtpräventionskraft (30 Stunden/Woche)
  • eine Verwaltungskraft (12,5 Stunden/Woche)
  • drei Hauswirtschafterinen (Mini-Job)
  • ca. 20 qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen mit Aufwandsentschädigung
  • ein Sozialpädagoge und die Ezieherin begleiten die Regionalschülerinnen und Schüler von Montag bis Freitag in den Räumen der Regionalschule
  • fünf Lehrkräfte beteiligen sich an der Ganztagsbetreuung am Nachmittag 
     

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Qualifizierung des päd. Personals und der ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen 

  • erfolgt individuell (zeitnah und problemorientiert) durch Beratungsgespräche mit der Diplompsychologin
  • regelmäßige Treffen zur Teamentwicklung
  • Fortbildungen

 

Förderung

Seit Einrichtung der „Insel” 1997 und des Ganztagsangebotes 2002 an unserer Schule konnte die Schulsozialarbeit erheblich ausgebaut werden. Ziel unserer Schule ist es, die Förderschüler/-innen möglichst individuell zu fördern, um das Erreichen des Förderschulabschlusses zu ermöglichen. Die Integration in die Gesellschaft und die berufliche Eingliederung der Förderschülerinnen und –schüler in den Arbeitsprozess nimmt dabei einen wesentlichen Stellenwert der Arbeit ein.

Durch die Offene Ganztagsschule ist es möglich, den Förderschüler/-innen durch ein umfangreicheres Bildungsangebot vielfältige Lernchancen im Bereich Bildung und Erziehung zu bieten. Die Förderung erfolgt sehr individuell im jahrgangsübergreifenden Unterricht und am Nachmittag in kleinen altersgemischten Gruppen. Zusätzlich zum Unterricht werden am Nachmittag sportliche-, künstlerisch-gestalterische-, handwerkliche-, hauswrtschftiche- und technische Arbeitsgemeinschaften   angeboten. Der konzeptionelle Zusammenhang von Unterricht und Ganztagsangeboten durch die schulische Sozialarbeit fördert die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

  
Unterricht und Lernkultur

Die Offene Ganztagsschule und der morgendliche Unterricht bedingen sich wechselseitig. Durch gemeinsames Leben und Lernen in der Schule haben Unterrichtsstörungen und Gewaltbereitschaft in unserer Förderschule ab- und die Kommunikation unter allen an Schule Beteiligten deutlich zugenommen. Dadurch lernen die Schülerinnen und Schüler inzwischen sehr viel entspannter und die Lernkultur hat sich durch mehr Freude, Vertrauen und Anerkennung positiv verändert. 

 
Unterrichtsgestaltung

  • jahrgangsübergreifender Unterricht am Vormittag
  • Elemente des Offenen Unterrichts
  • Vorhabenunterricht
  • Projekte
  • wöchentlicher Betriebserkundungstag für Klasse 8/9
  • altersgemischte Gruppen am Nachmittag

 

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Inhaltliche Verbindung von Vormittag und Nachmittag 

  • Die Dipl.-Psychologin (Leiterin der Ganztagsangebote) nimmt grundsätzlich an den 14-tägigen Lehrerkonferenzen teil.
  • Anregungen/Wünsche der Klassenlehrer/-innen werden vom Nachmittagsteam aufgegriffen und umgesetzt. 
  • Anregungen durch das Team des Ganztagsangebotes wie Projekttage zur Gesundheitserziehung werden für alle Schüler/innen der Schule (unabhängig, ob sie an dem Ganztagsangebot teilnehmen oder nicht) am Vormittag umgesetzt.
  • die Leiterin der Ganztagsangebote und Lehrkräfte suchen wechselseitig den Kontakt, um Schüler/-innen in der gesundheitlichen Entwicklung zu begleiten.

 
Individuelle Förderung 

  • Die Entwicklungsbegleitung der Förderschüler/-innen wird durch eine regelmäßig wöchentlich stattfindende Teambesprechung gewährleistet und ggf. protokolliert.
  • Bei Entwicklungsproblemen werden in der Regel nach Absprache zwischen der Diplompsychologin und der Klassenlehrkraft die Eltern eingeschaltet, beraten und Absprachen mit diesen getroffen, ggf. mit ihnen gemeinsam weitere Schritte vereinbart wie Kontakte mit der Erziehungsberatungsstelle, dem RSD , dem örtlichen Jugendpsychotherapeuten, der Tagesklinik, dem Kinderschutzzentrum Westküste. Die Netzwerkarbeit in diesem Bereich wird durch die Diplompsychologin gewährleistet.
  • die Hausaufgabenbetreuung erfolgt in Kleingruppen
  • Lernbegleitendes Feedback an Schüler/-innen
  • Experten, z.B. Schüler leiten gemeinsam mit einem/r ehrenamtlichen Mitarbeiter/-in AGs am Nachmittag


Gemeinschaft und soziales Lernen 

  • Durch die familienähnliche Gemeinschaft in der Offenen Ganztagsschule, in der Lernen in altersgemischten Gruppen und jahrgangsübergreifenden Klassen stattfindet, erfahren die Förderschülerinnen und –schüler die für sie so wichtige emotionale Zuwendung.
  • Die Entstehung von Vertrauen ist die Voraussetzung für soziales Lernen. Die Stärkung des sozialen Lernens wird als Voraussetzung für den Unterrichtserfolg an unserer Förderschule gesehen. Durch die intensive schulische Sozialarbeit wird bei den meisten Kindern oft erst die Lernbereitschaft geweckt, um zu schulischem Erfolg zu kommen. Die Förderung findet in Einzelsituationen und in Kleingruppen sowohl vor- als auch nachmittags statt. Die Ergänzung des Unterrichts durch ein Freizeitangebot ermöglicht die Öffnung der Schule zur Alltags- und Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Schülerinteressen werden durch das Ganztagsangebot in der Schule berücksichtigt und wirken sich motivationsfördernd auf den Schulbesuch aus.

 

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Partizipation

 
Beteiligung der Schüler/-innen 

  • Milchverkauf

  • Auswahl des Mittagessens

  • Essenswünsche werden berücksichtigt

  • Ernährungsgewohnheiten (wie aus gesundheitlichen, religiösen und sonstigen Gründen) werden berücksichtigt 
  • Tischdienste und Arbeiten in der Küche (werden auch als Verhaltensverstärker für einzelne Schüler/innen eingesetzt)
  • Bestellung des Essens (teilweise)
  • Auswahl von Arbeitsgemeinschaften (Umsetzung von Schülerwünschen hat oberste Priorität!)

Beteiligung der Eltern

  • Thematische Elternabende (manchmal sind es auch Eltern–Kind Abende)
  • Hilfe bei Festen und Feiern
  • Elternseminar Suchtprävention

Öffnung der Schule

  • Zusammenarbeit mit den Eltern ( Erziehungsberatung)
  • Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindertagesstätten der Region (Prävention und Integration von Förderschüler/-innen)
  • Zusammenarbeit mit dem RSD
  • Zusammenarbeit mit dem örtlichen Sportverein
  • regelmäßige Veranstaltungen mit der Agentur für Arbeit, dem BQM, der örtlichen Bücherei
  • Zusammenarbeit mit der Kommune
  • Zusammenarbeit mit örtlichen Betrieben in Form eines wöchentlichen Praktikumstages
  • Zusammenarbeit mit örtlichen Kooperationspartnern, wie z. B. der Polizei und Feuerwehr, Fa. Sasol, Minigolfclub, Schrebergärtner-Verein und TSV Brunsbüttel
  • Zusammenarbeit bei der Vergabe von Hallenplätzen zwischen Sportverein, Schule und Ganztag 

 

Stand Juli 2014 

 

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